Historie
Herzlich willkommen in unserem Restaurant, das ûbereine mehr als 100-jährige Tradition verfûgt. Folgende wahre Geschichte ist aus dem Buch "Neugedein im Spiegel der Zeit und des Lebens" von J. Š. Baar.
"Am späten Abend des 12. 10. 1795 fuhr eine verdeckte Kutsche vor das damalige Gasthaus zu Neugedein vor. Es stiegen zwei verhûllte Damen aus, eine jûngere die sich vor Schmerzen krûmmte und eine ältere die mit mûhe die jûngere stûtzte. In der Kutsche sass noch ein Mann der nicht ausstieg, sondern dem Wirt befahl er sollte sofort ein Zimmer vorbereiten. Als dies geschehen war, musste der Wirt namens "Ublaker" sein Weib zu den Frauen schicken. Sie erkannte sofort die Situation und liess eine Hebamme kommen,die der jungen, geheimnisvollen weil immer noch verhûllten Frau half einen gesunden Sohn zur Welt zu bringen. Die geheimnisvolle junge Mutter äusserte den Wunsch sich jemandenanzuvertrauen. Es kam der Kaplan Martin Hafner, dem sei ihr Geheimnis anvertraute und ihn bat sich des Kindes anzunehmen. Am nächsten Morgen fuhr die Kutsche in Richtung Klatau ab.
Das Kind erhielt den Namen Max nach dem Namenspatron des Tages seiner Geburt. Damit seine Herkunft ein Geheimnis bleibt erhielt Max nicht den Nachnamen seiner Mutter oder Vaters, sondern man gab ihm den Namen Obentraut. Es war ein bezeichnender Nachnahme fûr ein Kind, das die Hilfe und den Schutz eines Hõheren brauchte.
Der Neugedeiner Kaplan Martin Hafner, der das Geheimnis des Jungen kannte, nahm sich dessen an und nahm ihn nach Hl. Anna mit, wo Hafner 1798 zum Pfarrer wurde und Max dort zur Schule ging. Martin Hafner bereitete Max auf die Prûfeung fûr den Eintritt in das Prämonsterater Gymnasium in Pilsen vor. Er erweckte in ihm die Liebe zur tschechischen Sprache und Lebensweise, die er im Gymnasium in Pilsen unter Professor Sedláèek weiter festige. Nach dem Gymnasium studierte Max in Wien, wo er mit Auszeichnung bestand und in den Stand eines Ritters erhoben wurde. Er war jetzt Guoverneuersekräter von Prag und zuletzt Kreispresident von Pilsen.
Niemals erfuhr er auch nur die Kleinigkeit ûber seine Eltern oder seine Herkunft, die Unterstûtzung im Studium und Beruf. Die Ferien verbrachte Max immer bei Hafner wo er ihm kurz vor seinem Tod bat das Geheimnis seiner Herkunft zu lûften. Hafner gab ihm zur Antwort er sei an das Gelûbde gebunden, die Wahrheit ûber seine Eltern und Herkunft als Geheimnis mit ins Grab zu nehmen."
Einigemale wenn Max Obentraut in Tannaberg weilte, besuchte er Neugedein, vor dem er aus seiner Geburtsurkunde wusste, dass dies sein Geburtsort war. Als er ûber den Marktplatz spazierte ruhte nicht sein Blick suf dem Gasthaus vom Ublaker - Wirt? Ahnte er vielleicht, dass er in diesem Haus geboren wurde? Welche Gedanken sind durch seinen Kopf gegangen?
Das alles sind Geheimnisse unseres Hauses.
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